Wir starten unsere Radtour in Müllheim im Markgräfler Land, das wir mit der Bahn
erreicht hatten. Zunächst radeln wir entlang von Flüssen und Kanälen über Besançon
und Dole zur Saône. Dort bleiben wir jedoch nicht am Fluss, sondern fahren durch die
etwas westlich davon gelegenen Hügel nach Lyon. Von dort folgen wir ein Stück der
Rhône, machen dann aber einen Schlenker durch die Savoyer Voralpen zum Genfer See.
Diesen verlassen wir in Thonon, um die Anhöhen des Chablais zu erklimmen, bevor wir
in Aigle wieder ins Rhônetal gelangen. Anschließend geht es über die Berge der
Freiburger Alpen nach Bern und weiter nach Basel, wo unsere Tour endet.
Über Mulhouse nach Montbéliard
Bei leichtem Nieselregen überqueren wir den Rhein, der hier die Grenze zwischen
Deutschland und Frankreich markiert. Bis Ottmarsheim bleiben wir noch am Rheinufer,
bevor wir auf einsamen Waldwegen nach Mulhouse radeln. Ein kurzer Fotostopp am Place
de Réunion, dann fahren wir weiter – in der Hoffnung, dem Regen auf diese Weise zu
entkommen.
Unser Weg führt nun am Rhein-Rhône-Kanal entlang, und tatsächlich hört der Regen nach
einiger Zeit auf. Wir passieren interessante Schleusenkonstruktionen – der Kanal muss
bis zur Wasserscheide zwischen Rhein und Rhône etliche Höhenmeter überwinden. Da die
Schleusen für heutige Lastkähne zu klein sind, wird der Kanal praktisch nur noch von
Freizeitkapitänen mit ihren Haus- oder Sportbooten genutzt.
Bis zu unserem heutigen Ziel, Montbéliard, haben wir ganz passables Wetter, und so ist
alles wieder einigermaßen trocken, als wir dort ankommen.
Château de Vaire le Grand
Montbéliard – Besançon
In Montbéliard erreichen wir den Doubs, dessen Windungen wir nun folgen.
Die Route verläuft hier meist direkt am Fluss, oft malerisch an hoch
aufragenden Felswänden entlang. Unterwegs passieren wir zahlreiche kleine Orte;
einige Industriebrachen erinnern an einst prosperierende Unternehmen in
Flussnähe.
In Besançon erwartet uns eine Besonderheit: ein Radweg, der parallel zu einem
Kanal durch einen Tunnel führt. Dieser unterquert den Bergrücken, auf dem die
Zitadelle der Stadt thront. Sie wird – neben anderem – später das Ziel eines
ausgedehnten abendlichen Spaziergangs.
Kanaltunnel Thoraise
Von Besançon zur Saône
Unsere Tour führt weiter am Doubs entlang; teilweise ist der Fluss selbst
kanalartig ausgebaut, häufig werden seine Schleifen durch kurze Kanalstücke
abgekürzt. Noch einmal, bei Thoraise, verschwindet der Kanal in einem Tunnel –
diesmal allerdings ohne begleitenden Radweg.
In Dole, der ersten größeren Stadt nach Besançon, nehmen wir uns Zeit für eine
Runde durch die malerische Altstadt und besuchen unter anderem die Stiftskirche
Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert.
Kurz darauf erreichen wir die Saône und damit das westliche Ende des Rhein-Rhône-Kanals.
Noch ein Stück südwärts, dann sind wir in Chamblanc, einem kleinen Ort in der
Saône-Niederung – unser heutiges Tagesziel.
Beaune: Hôtel-Dieu
Von der Saône zur Côte d’Or
Wir verlassen die Saône und rollen ein Stück westwärts, hinüber zu den ersten Rebhängen
der Côte d’Or. In Beaune, dem nächsten größeren Ort, ist eine kleine Besichtigungsrunde
Pflicht. Wir streifen durch die Gassen, passieren die Porte Saint-Nicolas, werfen einen
Blick auf das Hôtel-de-Ville und natürlich auf und in das berühmte Hôtel-Dieu –
und noch so manches mehr –, bevor wir wieder in die Pedale treten.
Hinter Beaune wird es ruhiger. Ein paar Kilometer geht es durch das sanft gewellte
Weinbaugebiet, dann erreichen wir den Canal du Centre, an dessen Ufer eine
hervorragend ausgebaute Radroute verläuft. Wir folgen ihr entspannt und gelangen
ohne nennenswerte Steigungen nach Montchanin.
Dort heißt es Abschied nehmen von der bequemen Voie verte. Die Strecke führt uns noch
einmal durch ein paar zähe Hügel, doch ab Culles-les-Roches wird es wieder angenehmer:
Eine ehemalige Bahntrasse, heute ein glatter, breiter Radweg, zieht sich von hier
bis hinunter in die Saône-Niederung. Unterwegs überqueren wir das Viaduc de Crainseny,
1882 erbaut, das mit seinen zwölf Rundbögen ein kleines Tal überspannt – ein
stiller Lost Place in der abendlichen Ruhe.
Im kleinen Weiler Chaumois schlagen wir schließlich unser Nachtquartier auf.
Cluny
Südwärts auf ehemaliger Bahntrasse
Bei Chaumois stoßen wir auf die Voie Verte de Bourgogne Sud, die hier über mehr
als siebzig Kilometer von Chalon bis Mâcon auf einer ehemaligen Bahntrasse verläuft.
Das macht das Radeln ausgesprochen angenehm – kein Autoverkehr, keine nennenswerten
Steigungen – und so kommen wir zügig voran. Unterwegs ziehen Schlösser wie Cormatin
an uns vorbei, dazu kleine Orte, manche mit bemerkenswerter Geschichte.
Taizé etwa ist weltweit bekannt, seit dort am Ende des Zweiten Weltkriegs eine
ökumenische Bruderschaft gegründet wurde, die bis heute jedes Jahr viele Tausend
Jugendliche zu internationalen Begegnungen anzieht. Cluny wiederum spielte im frühen
Mittelalter eine herausragende Rolle: Von hier gingen bedeutende Reformimpulse aus,
vor allem im Mönchtum, die sich bald auf die gesamte Kirche auswirkten. Die
Benediktiner wurden dadurch zu einem einflussreichen Machtfaktor jener Zeit.
Die Klosterkirche von Cluny war vor dem Bau des Petersdoms die größte christliche
Kirche. Im Zuge der Säkularisierung unter Napoleon wurden jedoch große Teile
abgerissen und als Baumaterial verwendet. Die heute noch erhaltenen Reste zeigen
eindrucksvoll, welche Ausmaße das ehemalige Kloster einst hatte. Wir nehmen uns
Zeit für einen ausgiebigen Rundgang, bevor wir weiterfahren.
Wir bleiben noch auf der Bahntrasse und passieren dabei den Tunnel du Bois Clair,
der mit einer Länge von 1,6 Kilometern einige Zeit der längste europäische Fahrradtunnel
war. Kurz vor Mâcon verlassen wir die Trasse, um auf kleinen Nebenstraßen weiterzufahren.
Ein kurzer Abstecher führt uns zum Roche de Solutré, einem markanten Felsberg,
der eindrucksvoll über den umliegenden Weinbergen aufragt.
Vorbei an kleinen Weinbauorten geht es weiter südwärts. Schließlich erklimmen wir
noch den Mont Brouilly, bevor wir es bis zu unserem heutigen Ziel ausrollen
lassen können.
Im einsam bei Charentay gelegenen Maison des Vignes erwartet uns nach einem
umfangreichen Abendessen noch eine lehrreiche Einführung in die französische
Käsekultur durch unseren Gastgeber. Leider verstehen wir nur einen kleinen Teil –
unsere Französischkenntnisse sind da noch etwas verbesserungswürdig.
Lyon: Fourvière
Entlang der Saône nach Lyon
Nach kurzer Fahrt durch das Beaujolais erreichen wir bei Villefranche erneut die Saône.
Bis Lyon bleiben wir auf der Radroute, die direkt am Fluss verläuft und seinen
weiten Windungen folgt. In Lyon führt uns ein kombinierter Bus- und Fahrradtunnel
von der Saône hinüber zur Rhône und erspart uns so den Weg durch die engen Altstadtgassen.
Unsere heutige Unterkunft, ein Hostel, liegt mitten in der Stadt nahe dem Rhôneufer.
Daher können wir die Räder für den Rest des Tages dort abstellen und die
Sehenswürdigkeiten Lyons zu Fuß erkunden. Da die Radstrecke heute nur knapp
60 Kilometer lang war, bleibt uns dafür ausreichend Zeit.
Wir steigen zum Fourvière-Hügel hoch, wo die weithin sichtbare Basilika
Notre-Dame de Fourvière über der Stadt thront und flanieren anschließend
durch das geschäftige Treiben auf den Straßen und Plätzen der Innenstadt.
Via Rhôna
Ostwärts auf der Via Rhôna
Auf dem Rhône-Radweg fahren wir, meist direkt am Fluss entlang, Richtung Osten.
Die Rhône ist hier durch Staustufen und Flusskraftwerke 'gezähmt'; man erkennt
kaum noch, in welche Richtung sie fließt. Bei Pont-de-Chéruy verlassen wir das
Rhônetal und radeln durch die sanften Hügel der Balcons du Dauphiné.
Nach wenigen Kilometern erreichen wir Crémieu, eine Kleinstadt mit zahlreichen
historischen Häusern, die aufwendig restauriert wurden. Glanzpunkt des Ortes
ist die große Markthalle aus dem 15. Jahrhundert mit ihrem wuchtigen hölzernen
Dachstuhl, die auch heute noch für den Wochenmarkt genutzt wird.
Von Crémieu führte früher eine Bahnlinie hinunter ins Rhônetal; sie wurde inzwischen
zu einem Radweg umgebaut. Auf diesem gelangen wir bequem zurück zum Rhône-Radweg,
dem wir noch ein Stück folgen bis zu unserer heutigen Unterkunft: einem schon
etwas verfallenen Gasthaus, dem Relais Des Vieilles Postes bei Les Avenières.
Lac du Bourget
Von der Rhône nach Chambéry
Wir bleiben zunächst noch auf dem Rhône-Radweg, verlassen ihn aber in Chanaz,
um zum Lac du Bourget zu fahren. Ein kurzes Stück radeln wir an seinem Ufer entlang,
bevor wir den Höhenzug erklimmen, der sich westlich des Sees erstreckt.
Auf der Höhenstraße eröffnen sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die
tief unter uns liegende Wasserfläche.
Eine rasante Abfahrt bringt uns anschließend wieder hinunter ans Ufer und
weiter nach Chambéry. Dort bleiben wir über Nacht – nicht ohne zuvor noch
einen ausgedehnten Bummel durch die Innenstadt zu unternehmen.
Alte Isère-Brücke
Von Chambéry zum Lac d'Annecy
Von Chambéry aus fahren wir im Isère‑Tal flussaufwärts nach Albertville. Dort
schauen wir uns vor allem Conflans an, ein mittelalterliches Dorf oberhalb des
Tals. Die Gebäude sind dort im Originalzustand erhalten oder entsprechend
restauriert worden und bilden so ein eindrucksvolles historisches Ensemble.
Anschließend verlassen wir die Isère und folgen dem Arly‑Tal bis zum Lac d’Annecy.
Ein kurzer Blick auf den See, dann geht es ein Stück zurück nach Doussard zu
unserer heutigen Unterkunft, dem Airbnb Chez Laurent.
Annecy
Lac d'Annecy – Genf
Wir radeln entspannt am See entlang nach Annecy; am Strand ist kaum etwas los,
das Wetter zeigt sich heute nicht gerade von seiner verlockenden Seite. Wir
nehmen uns Zeit für einen ausgiebigen Rundgang, folgen dem Thiou und
schlendern durch die schmalen Gassen der Altstadt.
Auf der Weiterfahrt überqueren wir die Schlucht der Usses auf der
Pont de la Caille, einer monumentalen Hängebrücke, die inzwischen
nur noch für Fußgänger und Radfahrer geöffnet ist. Für den Autoverkehr wurde
bereits vor rund hundert Jahren direkt daneben eine modernere Straßenbrücke
errichtet.
Danach geht es stetig bergauf: Wir erklimmen den Mont Salève, einen langgezogenen
Bergrücken hoch über dem Genfersee. Auf seinem Kamm verläuft eine Höhenstraße,
von der aus sich eine fantastische Aussicht auf Genf und den See eröffnet.
Eine rasante Abfahrt bringt uns schließlich vom Bergkamm hinunter ins Arvetal
nach Annemasse und – nun deutlich verkehrsreicher als bisher – weiter nach Genf.
Genf
Am Genfer See entlang nach Thonon-les-Bains
Am Vormittag unternehmen wir eine ausgedehnte Sightseeing-Runde durch Genf –
zu Fuß. Wir flanieren am Quai du Mont-Blanc entlang, direkt am Seeufer, und
passieren dabei unter anderem das Beau-Rivage, eines der exklusivsten Hotels
der Stadt. Bekannt wurde das Haus auch durch mehrere prominente Todesfälle,
die sich hier ereigneten – darunter Sisi und Uwe Barschel. Eine Statue vor
dem Hotel erinnert an die österreichische Kaiserin.
Vom Turm der Cathédrale Saint-Pierre genießen wir den weiten Blick über Stadt
und See. Besonders eindrucksvoll ist der Jet d’Eau, der seinen Wasserstrahl
bis auf 140 Meter in die Höhe schießt – eines der unverkennbaren Wahrzeichen
Genfs.
Am Nachmittag radeln wir weiter – meist direkt am See entlang – nach Thonon‑les‑Bains,
einem Kurort am Rand der Weinbauregion Savoie. Unterwegs legen wir einen Stopp in
Yvoire ein, das malerisch an der Nordspitze der Landzunge liegt, die hier in den See
hinausragt. Mit seinem hervorragend erhaltenen mittelalterlichen Ortskern gehört
das Dorf zu den Plus beaux villages de France – und ist dadurch ein gut
besuchter Hotspot.
Abondance: Im Kreuzgang
Vom Genfer See durch die Portes du Soleil nach Aigle
In Thonon‑les‑Bains verabschieden wir uns vom Genfersee und radeln im Dranse‑Tal bergauf
ins Gebiet der Portes du Soleil. Unter diesem Namen haben sich mehrere Skiorte
im französisch‑schweizerischen Grenzgebiet zu einem gemeinsamen, grenzübergreifenden
Skigebiet zusammengeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die Region zudem
als attraktive MTB‑Destination etabliert; laut Eigenwerbung ist sie mit rund 600
Kilometern Strecken der größte Bikepark Europas. Viele Bergbahnen laufen inzwischen
auch im Sommer und bringen Biker wie Wanderer bequem in die Höhe.
In Abondance, einem im Sommer angenehm ruhigen Ort, besichtigen wir das ehemalige
Kloster, dessen Kreuzgang mit seinen reichen Wandmalereien besonders beeindruckt.
Anschließend folgen wir dem Val d’Abondance weiter bergauf bis zum
Pas de Morgins, dem Grenzpass zur Schweiz. Als Belohnung für den langen
Anstieg wartet eine rasante Abfahrt hinunter ins Rhône‑Tal nach Aigle. Am dortigen
Sitz der UCI werfen wir noch einen Blick ins Radstadion und auf eine Sammlung
historischer Fahrräder, bevor wir zu unserer Unterkunft weiterfahren.
Col des Mosses - Am Pass
Von Aigle über den Col des Mosses nach Gruyère
Von Aigle wollen wir noch einmal 'über’n Berg' fahren, am Lac de l’Hongrin vorbei
in die Region La Gruyère. Dafür gäbe es eigentlich die Schweizer nationale
Radroute Nr. 4, die auf einer Militärstraße durch ein aktives Schießgebiet führt.
Laut Quäldich ist ihr Zustand jedoch eher mäßig, da der obere Abschnitt
ausschließlich vom Militär und von Radfahrern genutzt wird und es daher
keinen Anlass gibt, das Sträßchen ordentlich zu pflegen. Wir verzichten
deshalb auf das dort sicher eindrucksvolle Landschaftserlebnis und nehmen
stattdessen die Landstraße zum Col des Mosses, von dessen Passhöhe wir zum
See abzweigen.
Hier wird die Gegend spürbar einsamer, denn wir befinden uns am Rand des Schießgebiets.
Ein alter Panzer, der an einer Kreuzung aufgestellt wurde, unterstreicht diese
Atmosphäre. Am See treffen wir wieder auf die Radroute Nr. 4, der wir heute für
den Rest des Tages folgen werden. Wir fahren talwärts durch die
Hongrin-Schlucht, vorbei an eindrucksvollen Felsformationen. Das Sträßchen
ist schmal und etwas desolat, doch da es für Autos gesperrt ist, sind wir dort
völlig allein unterwegs.
Am Ende der Schlucht öffnet sich das Tal, der Hongrin mündet kurz danach in die Saane,
und rechts wie links breiten sich
saftiggrüne Wiesen aus. Aus dieser Region stammt eine der bekanntesten Schweizer
Käsesorten: der Gruyère. Wir radeln nun das Saanental abwärts bis zu dem Ort,
der der Käsesorte ihren Namen gegeben hat.
Gruyère liegt auf einem Hügel über dem Tal und hat sein historisches Ortsbild
weitgehend bewahrt. Kein Wunder, dass dieses instagramtaugliche Postkartenidyll
zahlreiche Besucher anzieht; allein sind wir hier jedenfalls nicht.
Lac de la Gruyère
Gruyère – Fribourg – Bern
Von Gruyère aus verläuft unsere heutige Route am Westufer des Lac de la Gruyère,
dem mit seinen 13,5 Kilometern längsten Speichersee der Schweiz. Hier wird das Wasser
der Saane aufgestaut, bevor es weiter unten zur Stromerzeugung genutzt wird.
Ein paar Kilometer später erreichen wir das Zisterzienserkloster Hauterive, das –
ganz in der Tradition des Ordens – abgeschieden in einer weiten Flussschleife
der Saane liegt. Die Stille des Ortes wirkt wie ein Gegenpol zur Bewegung des Tages.
Weiter geht es am Fluss entlang nach Fribourg, der größten Stadt des gleichnamigen
Kantons. Sie breitet sich auf einem Plateau beidseits der Saane aus, die sich
hier tief in das weiche Sandsteinsediment eingeschnitten hat und der Stadt ihr
charakteristisches Relief verleiht.
Wir nehmen uns Zeit für einen Rundgang, lassen uns durch die Gassen treiben und
steigen schließlich auf den Turm der Kathedrale Saint-Nicolas. Von oben öffnet
sich ein weiter Blick über Dächer, Brücken und die geschwungene Landschaft –
ein Moment, in dem Stadt und Umgebung gleichermaßen auf uns wirken.
Kurz hinter Fribourg verlassen wir die Radroute Nr. 4 und radeln durch das
sanft gewellte Hügelland zwischen Saane und Aare nach Bern, unserem heutigen
Ziel. Dort treffen wir am späten Nachmittag ein, haben so noch ausgiebig Zeit
für einen entspannten Abendbummel durch die Schweizer Hauptstadt.
Alte Aarebrücke
Von Bern nach Basel
Von Bern aus radeln wir über verkehrsarme Landstraßen durch das Schweizer Mittelland,
jene weitläufige, landwirtschaftlich geprägte Landschaft zwischen Alpen und Jura.
In Wangen treffen wir noch einmal auf die Aare, die wir in Bern hinter uns gelassen
hatten. Eine historische Holzbrücke führt uns über den Fluss, und kurz dahinter steigt
der Südrand des Jura an.
Wir nehmen den letzten Anstieg des Tages und der ganzen Tour in Angriff: den
Oberen Hauenstein. Oben öffnet sich der Blick, und von hier an können wir es bis
Basel entspannt rollen lassen. Dort erreichen wir rechtzeitig den Zug, der uns
noch am Abend nach Hause bringt.
Teile des Textes wurden mit KI-Unterstützung verfasst.